Folkival 2014

Das Jahr neigt sich dem Ende zu, doch bevor es aus ist, muss ich euch dringend von einigen Highlights der zweiten Jahreshälfte berichten. Zum einen stand am Wochenende vom 20. September das Folkival auf dem Plan und zum anderen war ich vom 26. bis zum 30. September auf Burg Fürsteneck im Gesangsworkshop von Kim Edgar und Fiona Hunter (im Rahmen des alljährlichen Irish Folk Wochenendes). Zu guter letzt habe ich am Wochenende vom 14. bis zum 16. November mit meinen lieben Freunden Claus Jahn und Johannes Single als 'Cake of Brandy' den großartigen Andy Irvine supportet. Es ist schwierig, all den lieben Freunden und tollen Kollegen, die diese Wochenenden zu einem so tollen Erlebnis gemacht haben, in einem kurzen Bericht gerecht zu werden, aber ich werde mein Bestes geben. In den folgenden Zeilen erzähle ich euch erst einmal etwas von dem Folkival in Nürtingen, einem Festival, auf dem ich schon im letzten Jahr mit meinem Duo Fánaí gespielt hatte.

 

Das Folkival begann für mich dieses mal schon Donnerstag, da Johannes mich sowohl gerne bei der Session am Donnerstag Abend, als auch als Künstlerbetreuer am Freitag eingeplant hatte. Glücklicherweise konnte ich meine beiden Arbeitsstellen so koordinieren, dass ich rechtzeitig zur Session da sein konnte, aber zuvor musste ich noch bis 16:00 Uhr meinen Frondienst verrichten. Als ich dann endlich gegen 20:30 Uhr in Nürtingen ankam, war ich so K.O., dass ich kaum noch daran glaubte, lange bei der Session mitmachen zu können, aber das Wiedersehen mit Johannes, Thomas, Klaas, Michael, Wolf und all den anderen, und die tolle Musik von Jörg und Kevin von The Stokes haben mich dann wieder genug wachgerüttelt, um bis spät in die Nacht Musik zu machen. Gerade die Mischung von traditioneller irischer Musik und Singer-Songwriter-Stücken machte diesen Abend sehr interessant.

 

Den nächsten Tag verbrachte ich erst einmal mit Ausschlafen, bevor mich dann Harald abholte, auf dessen Grundstück ich am Sonntag etwas Musik zu dem Straßenfest machen sollte, das in Nürtingen stattfand. Harald hat da wirklich ein sehr schönes Grundstück, was bei dem eigentlichen Straßenfest nur leider kaum rüber kam, da es beständig regnete. Am Freitag Abend kam er mit seiner Frau auch zum Folkival, um sich ein paar Anregungen für Sonntag zu holen. Da die Musiker alle erst sehr spät kamen, musste ich meiner Aufgabe als Bandbetreuer erst einmal nicht nachkommen und machte stattdessen mit Wolf (dem Bruder von Johannes) etwas Straßenmusik, um auf das Festival aufmerksam zu machen. Wolf ist ein sehr guter Drummer und Percussionist. Ich spiele sehr gerne mit ihm zusammen Musik, weil das den Stücken einen ganz neuen Drive verleiht. Nach verrichteter Arbeit gingen wir zurück ins Ei, wo inzwischen die ersten Bands eingetroffen waren. Da alle Musiker sehr pflegeleicht waren, hatte ich so gut wie nichts zu tun, was mir Gelegenheit gab, allen Bands zu lauschen. Bei meinem lieben Songwriter-Kollegen MillerNonPop spielte ich – wie schon bei unserer Show im Schottenradio – sein Lied 'The Mermaid' auf der Bouzouki mit, was vom Publikum sehr gut aufgenommen wurde. Miller versteht es, eingängige Melodien zu schreiben, die irgendwo zwischen American Folk und Pop changieren, was ihm das Publikum mit reichlich Applaus goutierte. Nach ihm kam dann der großartige Andrew Gordon auf die Bühne, der das Publikum in kürzester Zeit auf seiner Seite hatte und das Haus ordentlich rockte (kein Wunder, hatte er doch einen Kilt an;))! Auf unserer UK Tour werden Johannes und ich die Auftritte in Schottland gemeinsam mit Andrew bestreiten, worauf ich mich schon sehr freue. Hochenergetisch ging es nach Andrews Set weiter mit "The Krusty Moors". Was die Jungs da an dem Abend präsentierten war Folkrock vom allerfeinsten, der – sehr zu meiner Freude – gänzlich auf E-Gitarren verzichtete und sich dadurch positiv von den vielen Fiddler's-Green-Klonen da draußen abgrenzt. Vor allem der Kontrabassist der Gruppe hat mich sehr überzeugt und ich kann die Truppe nur jedem empfehlen, der mal ordentlich abfeiern will! Mit Moria kam dann zum Abschluss eine Nürtinger Musik-Legende auf die Bühne, die auch noch die letzten Energiereserven des Publikums mobilisierte. Deutlich rockiger als der Rest des Programms kamen sie daher, lieferten aber eine absolut überzeugende und musikalisch einwandfreie Show ab. Der Frontmann und Sänger Boris hatte mich schon im letzten Jahr begeistert und in der Bandformation legte er noch einmal eine Schippe drauf. Ein wirklich schöner und energetischer Abschluss, bevor Thomas und ich – diesmal ohne Session – uns langsam in Richtung unseres Hotels begaben. Dummerweise hatten wir Johannes Angaben nicht ganz verstanden, weshalb wir die Hotelbesitzer mitten in der Nacht aus dem Bett klingeln mussten, um herauszufinden, wo unsere Zimmer waren (es gab mehrere Gebäude). Beim Frühstück konnten aber alle Beteiligten schon wieder darüber lachen.

 

Der nächste Tag sollte etwas stressiger, aber nicht weniger schön, werden, denn meine lieben Kollegen von Green Highland und ich waren als Opener des Festivaltages engagiert. Weil Alexx etwas krank gewesen war, wollten wir das Set unbedingt nochmal vor dem Auftritt durchgehen, weshalb die Truppe schon recht früh in Nürtingen aufschlug. Thomas, Andrew, Wolf, Michael, Arne und ich machten noch ein wenig Straßenmusik, bevor ich mit Green Highland im Kuckucksei noch einmal unser Programm durchspielte. In der Stadt trafen wir auf Basil und seine Schottenradio-Familie, die ich bereits tags zuvor auf dem Festival begrüßen durfte. Basil wünschte sich von uns, dass wir meinen Song 'The Storm is Coming' unbedingt auf der Bühne spielen sollten, was wir natürlich gerne taten. Nach getaner Probe machten wir uns direkt an den Soundcheck, der dank des unglaublich kompetenten Achims nur eine halbe Stunde dauerte. Ich kenne Achim schon von den vorherigen Folkivals und halte ihn für einen der fähigsten Tontechniker, die mich je abgemischt haben. Vor unserem Gig hatten wir noch Zeit, in unser Hotel zu flitzen, um uns dort umziehen und einstimmen zu können, wodurch wir aber leider die Lesung von Pia Guttenson mit musikalischer Untermalung von Thomas Nature verpassten. Frisch und ausgeruht machten wir uns auf den Rückweg ins Ei, wo die Gruppe "Schnaps im Silbersee" gerade aus Berlin angekommen war. Wir warteten also geduldig, bis unsere Kollegen fertig waren und bauten dann unser Equipment auf. Etwas später als angekündigt betraten wir dann die Bühne...um sie nach einer gefühlt viel zu kurzen Zeit schon wieder zu verlassen. Wenn man erst einmal im Scheinwerferlicht steht, kommt einem ein 60-minütiges Set deutlich kürzer vor, als noch bei den Proben. Für unser letztes Lied 'Dark Lochnagar' holten wir noch meinen lieben Freund und Musikerkollegen Johannes Single dazu, der das Folkival ja auch organisiert. Johannes hat für unsere gemeinsamen Auftritte als "The Hoodie Crows" eine tolle Gitarrenbegleitung für den Song erarbeitet und es war mein persönliches Highlight des Konzertes, Joes Gitarrenspiel mal im Bandgefüge zu hören. Das Publikum nahm nicht nur diese Nummer gut auf, sondern war bei unserem Konzert voll dabei, wofür ich mich im Namen der Band noch einmal herzlich bedanken möchte. Die Zuschauer im Kuckucksei gehören zu den Besten, vor denen ich bisher spielen durfte! Natürlich war auch Achim, der Tontechniker des Folkivals, stark an dem Erfolg dieses Konzertes beteiligt und auch ihm gilt unser vollster Dank! Nach dem Konzert signierten wir noch fleißig CDs, unterhielten uns mit vielen lieben Leuten (wie Sonja vom Webradio Radio-X) und genossen das restliche Programm des Abends. "Schnaps im Silbersee" hatten mich schon beim Soundcheck sehr erfreut, weshalb ich es bereute, dass ich noch kurz etwas Essen musste, bevor ich ihrem Set zuhören konnte. Den größten Teil des Konzertes habe ich jedoch mitbekommen und war wirklich hellauf begeistert. Eine so schöne Mischung aus Nonsens, exzellenter Musik und hin und wieder einem Hauch Melancholie bekommt man nicht alle Tage geboten! Ihre CD "Jede Welt ist die Echte" unterstreicht ihr Können eindrucksvoll und ich kann sie nur jedem wärmstens empfehlen, der das deutsche Liedermachertum schätzt. Nach den Schnäpsen ging es mit Cal in die schottischen Highlands, in die der kilt-tragende Singer-Songwriter sein Publikum mitnahm. Basil vom Schottenradio hatte mir versichert, dass Cal auf der Bühne eine Bombe sei und selbst alleine eine unglaubliche Energie verströme, was ich nur bestätigen kann. Ob bekannte Klassiker wie Dougie MacLeans 'Caledonia', oder seine eigenen Stücke – bei jeder Note klebte ihm das Publikum an den Lippen. Wirklich ein beeindruckender Entertainer. Den Abschluss des Festivals bestritten "The Stokes", die gemeinhin als die deutschen Dubliners bezeichnet werden, was in der Tat sehr zutreffend ist. Kevins Gesang ist allerdings weitaus kraftvoller, als es der der alten Herren bei ihren letzten Shows war. ;) Als er 'The Galway Shawl' a capella sang, hätte man im Publikum eine Stecknadel auf ein Samtkissen fallen hören können. Gänsehaut pur! Jörg und Thorsten steuerten Banjo, beziehungsweise Flute und Whistle bei, was den Sound der Band komplettierte. Beides sind geniale Instrumentalisten, was wir auch bei den Sessions feststellen konnten. Zum Schluss sangen alle übriggebliebenen Teilnehmer des Folkivals noch 'Molly Malone' und 'Ye Jacobites', bevor wir das Festival bei einer gemütlichen Lagerfeuersession ausklingen ließen. So ging ein wundervolles Wochenende beinahe zu Ende, wobei ich am nächsten Tag noch auf einem Straßenfest zum autofreien Sonntag spielen sollte. An dieser Stelle vielen Dank an Harald und seine Frau für die tolle Bewirtung und euer herzliches Willkommen! Leider regnete es in einer Tour und meine Stimme war merklich angeschlagen, doch schlussendlich ging auch dieser Tag gut zu Ende und ich kam wohlbehalten bei meiner Frau an. An dieser Stelle noch einmal einen besonderen Dank an Johannes Single und das gesamte Kuckucksei-Team für die erneute Ausrichtung dieses tollen Festivals und eine tolle Zeit! Ein weiterer fetter Dank an alle lieben Kollegen für die Musik: Johannes Single (nochmal), meinen Bandkollegen von Green Highland, The Stokes, Schnaps im Silbersee, Cal, Andrew Gordon, Miller NonPop, The Krusty Moors, Thomas Nature, Michael Heitz, Moria und allen anderen! Ich kann mich glücklich schätzen, immer wieder mit so tollen Leuten zu musizieren! Im nächsten Blog erzähle ich euch von noch mehr solch tollen Menschen...dann nehme ich euch mit auf Burg Fürsteneck!

 

Bis dahin verbleibe ich mit grünen Grüßen,

euer

Sebastian Barwinek

 

 

The year is coming to an end but before it is over I need to tell you about a few highlights that I attended this autumn – the Folkival festival in Nürtingen, the singing class of Kim Edgar and Fiona Hunter at Burg Fürsteneck and, of course, the support gigs I did with 'Cake of Brandy' for Andy Irvine. As it would be too difficult to tell you about all the wonderful people I met there in one post, this entry will deal with the Folkival only and I'll ramble on about my Fürsteneck pals and the time with Andy at some later time.

 

This year I arrived in Nürtingen on Thursday as my good friend and colleague Johannes "Joe" Single who organises the Folkival asked me to join the session and look after the bands on Friday, while I was to play with my band Green Highland on Saturday. Luckily, I got half the day off and thus was able to get to the venue by 8.30 pm – totally knackered. At first I thought I wouldn't be able to stay up for long but the music of all my good friends (old and new) soon had me on my feet again and we played well into the night. Thanks to all for this brilliant session, especially to Joe, Michael, Kevin, Jörg, Arne, Wolf, Jochen, Thomas and all the others whose names evade me at the moment. The mixture of singer-songwriter and traditional music was what made this a session to remember and I was truly glad I could make it.

 

As we played till the wee hours I had a lie in on the next morning, before I was picked up by Harald who was putting on a show with me on Sunday at his beautiful garden just outside of Nürtingen. When I had seen his little piece of paradise we headed back into town, where I thought bands were eagerly waiting for me to bring them beverages and food, but alas there where no musicians except Wolf and me around. Thus we walked to the marketplace where we busked for a bit. Wolf (who is Joes brother by the way) is an excellent drummer and percussionist and it is always a joy to jam with him as it gives the songs a great energy. After our little festival promotion we sauntered back to Club Kuckucksei, the venue of the Folkival, where the first bands had finally arrived. Since all of the bands were really easy to handle I had an easy job that day, occasionally trying to bring musicians food or beer and ending up just pointing them to the fridge backstage as they wanted to fetch it themselves. This gave me the opportunity to hear all the shows which was fortunate as every artist truly delivered a brilliant show that night. Jochen aka Miller NonPop was the opening-act of the festival and I was honoured to join him on his song 'The Mermaid' with my bouzouki. Miller is not just a great guy but a truly original songwriter. He combines influences from American folk with pop, adding his superb guitar-playing and unique voice. After him Andrew Gordon from Scotland took the stage and had the audience raptured in mere moments. Andrews energetic voice and guitar-/bodhrán-playing are guaranteed to make anybody in the audience tap/clap/sing along. This is not to say that he cannot deliver quieter songs which Andrew does with equal conviction and authenticity. I am very much looking forward to play a few shows with him on the UK tour Joe and me are doing in 2015. After Andrew, The Krusty Moors took the stage and set off another firework of engaging folk music. The Krusty Moors are a welcome exception from most folk-rock-bands as they do not use electric guitars but aim rather for an earthy sound with loads of energy. They had the audience dancing in no time and I can highly recommend them if you want to have a good time! I especially liked to hear a well-played upright bass as that is seldom seen on the German folk-scene. Last but not least Moria – a legendary band in Nürtingen – rocked the audience one more time. I had been impressed by their singers' solo perfomance at last year's Folkival but with the band he was able to rise and shine even more. Boris has a great voice and the rock-oriented sound suited him well. Without having played a session but with loads of new impressions, Thomas and me called it a night shortly after Moria had finished and walked to our hotel. Sadly, both of us had misunderstood Joe's instructions as to where our rooms were and we had to ring the owners of the hotel in the middle of the night to find out that they were in the other house. Next morning everybody involved had a big laugh about this, so there was no harm done.

 

The next day proved to be a bit more stressfull but not any less grand than the days before. I was scheduled to open this day of the festival with my band Green Highland, with whom I play not very often which makes the few gigs we do have even more special! My bandmates arrived fairly early in Nürtingen as we wanted to have a quick playthrough of the set. Nevertheless, I made use of the few hours before that and busked a bit with my good friends Wolf, Andrew, Michael and Thomas (later on Joe took my place and I headed back to the Ei to meet my bandmates). While busking, we met Basil Wolfrhine and his family who run the Schottenradio with whom I had had many a pleasant chat the day before. Basil asked me to play my song 'The Storm is Coming' in our Green Highland set and we were happy to grand him his wish, as our rehearsal went really well. After a quick soundcheck – thanks to Achim's outstanding abilities as a sound engineer – we were able to have a short rest at our hotel which was sorely needed, at least for me. Sadly, we missed Pia Guttenson reading from her novel 'Das Steinerne Tor' with a few songs of Thomas Nature in between to accompany the story. But at least we were rested when we arrived back at Club Kuckucksei. The band 'Schnaps im Silbersee' from Berlin just got there and we waited for them to finish their soundcheck before setting up our gear. Our set went fairly well but it was over far too soon. It's really weird how a one-hour-set can seem endless when you rehearse it and pass by in what feels like a blink of an eye as soon as you are on stage. For our last song 'Dark Lochnagar' we were joined by Joe who had previously worked out a really nice guitar accompaniment for that song. We sometimes play it when we perform as 'The Hoodie Crows' but hearing the two versions combined was spine-tingling! That number, as well as the rest of the set, went down really well with the audience, which resulted in us signing CDs and talking to old and new friends long after we had finished. After I had a quick bite, I enjoyed the music of 'Schnaps im Silbersee' who play German singer-songwriter-music that ranges from deeply nostalgic to hilariously silly. If you are able to understand German you should check out their fabulous album 'Jede Welt ist die Echte'. Schnaps were followed by the well-versed singer-songwriter Cal from Scotland who had the audience entranced from the first to the last note. Basil from Schottenradio had compared Cal to a bomb that explodes on stage and the energy that the kilted singer transported was nothing short of amazing! The evening ended in style with the band 'The Stokes' who are known as the 'German Dubliners' which is an apt description for their down-to-earth interpretation of classics from the folk-repertoire. To be fair though, Kevin's vocals are a lot stronger and more varied than what the old masters had delivered in their last years. ;) When he sang 'The Galway Shawl' unaccompanied you could have heard a pin drop on a velvet cushion! Jörg and Thorsten completed the band's sound with their excellent banjo- and flute-playing, respectively. I very much enjoyed their music both on stage and in the sessions. Speaking of which, we had another fine one of the latter on Saturday, starting with a version of 'Molly Malone' and 'Ye Jacobites' sung by all the musicians to officially end the Folkival 2014. I had just finished talking with some mates when I realised that somebody had built a nice cosy fire in the backstage area where 'Schnaps im Silbersee' and various other bands had started a wee 'song-circle' which I joined immediately. A bit of a cliché, really, to have a number of musicians play around a fire but it was a night to remember, no matter what some cynics might say! I had to call it a night fairly early because I had a gig scheduled on the next day at a kind of street fair. As the weather was really bad and it was raining most of the time my voice was far from being in good condition by the end of the day. Thanks to Harald for their hospitality, despite of the few guests and my need to play instrumentals mostly. I arrived late in the evening in Büdingen at our place, tired but full of happy memories! A huge thank you to Joe and the whole team of the Kuckucksei for putting up such a great festival and for having us! Thanks to all my lovely friends and colleagues for the great time: Johannes Single (again), my bandmates from Green Highland, The Stokes, Schnaps im Silbersee, Cal, Andrew Gordon, Miller NonPop, The Krusty Moors, Thomas Nature, Michael Heitz, Moria and all those I forgot! I cannot express aptly how lucky I am to be able to count so many great musicians as my friends! In the next blog I will tell you of a few more of these musical friends when I take you to Burg Fürsteneck and the folk workshop that happens there once a year!

 

Stay well until then!

 

Greentings,

Sebastian Barwinek

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